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Shetland Pony
Offenstall
Ein Stück Natur

Beim Equinen Cushing Syndrom (ECS) kommt es zur Tumorbildung an einem Teil der Hirnanhangdrüse, dem zentralen Steuerungsorgan des Drüsensystems. Der betroffene Teil reguliert die Nebennierenrinde, in der das lebenswichtige Hormon Cortisol produziert wird. Die Tumorzellen sind ein Melanom, sie teilen sich im Vergleich zum Carzinom (Krebs) nur vergleichsweise langsam.

Der Cortisolgehalt im Blut beim gesunden wie beim Pferd mit ECS schwankt sehr stark abhängig von Faktoren wie etwa Stress oder Tageszeit. Bei einem an Cushing erkrankten Pferd ist der Cortisolgehalt im Blut insgesamt zu hoch, und es entwickelt häufig schleichend eine Anzahl von gesundheitlichen Problemen.


Das Fatale am Equinen Cushing Syndrom ist, dass die Symptombilder sehr stark variieren. Das macht dem Tierarzt die Diagnose so schwer. Zudem ist die Krankheit nicht heilbar.
Unstillbarer Durst, schwere Hufrehe, massive Herz-Kreislauf-Probleme - diese und andere Symptome des Equinen Cushing Syndroms lassen sich mit dem im Medikament Parkotil enthaltenen Wirkstoff Pergolid gut in den Griff bekommen.
Trotzdem werden Besitzer von Cushing-Pferden immer wieder von ihren Tierärzten entmutigt. Die erforderliche Dosis sei sehr hoch und mache die Behandlung praktisch unbezahlbar, heißt es.
Nach meinen eigenen Erfahrungen geht es aber auch anderst. Unsere Stute bekam ein Generika aus Holland das zu einem Drittel des Deutschen Preises zu beziehen ist.



Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt ein Rezept ausstellen, und gehen Sie damit in die Apotheke. 100 Parkotil-Tabletten (Wirkstoff Pergolid) à 1 Milligramm, die nach meiner Erfahrung ausreichende Tagesdosis für ein 500 Kilogramm schweres Pferd, kosten dort ca.350.-Euro.
Mit dem Rezept kann Pergolid, das in Holland unter dem Präparatnamen Permax verkauft wird, über die holländische Internetapotheke www.medicijnen.nl kostengünstig ( 100 Tabletten 1Mg ca. 120.-€) bezogen werden.