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Das Quarter Horse ist nach Veranlagung und Gebäude das vielseitigste Pferd der Welt. Es ist in der amerikanischen Kolonialzeit entstanden und in Amerika aufgewachsen. Hervorgegangen aus orientalischen Blutlinien spanischer Pferde, vermischt mit nordeuropäischen Warmblut- und später Vollblutpferden, entstand ein kräftiges Gebrauchspferd, beweglich und charakterfest, wie es für die Arbeit mit den großen Rinderherden Nordamerikas erforderlich war. Mittlerweile zur größten Pferderasse der Welt entwickelt, gilt das Quarter Horse, ebenso wie das Paint Horse (geschecktes Quarter Horse) und Appaloosa, als das amerikanische Pferd schlechthin.
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In den letzten Jahrzehnten ist dieses amerikanische Pferd, wie wir es heute kennen, erst entstanden. Die offizielle Stutbuchführung begann mit der Gründung der American Quarter Horse Association (AQHA) im Jahre 1940. War es vorher durch Züchtung und Selektion das am besten geeignete Pferd für den amerikanischen Viehtrieb, ist es in den letzten Jahrzehnten anders geworden. Die großen Rinderherden Nordamerikas gibt es nicht mehr. Als Ersatz dafür gibt es heute eine bis ins Detail durchorganisierte Turnier- und Rennreiterei, die von Pferd und Reiter Höchstleistungen verlangen. Die Turniere und Prüfungen werden nach dem strengen Regelbuch der AQHA durchgeführt. Heutzutage hat das Quarter Horse mit dem Cowboytum nur noch so viel zu tun, daß dies eine Nostalgie und Erinnerung an vergangene Zeit ist.
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Das Quarter Horse ist sicher das vielseitigste Pferd der Welt. Das Quarter Horse ist von handlicher Größe (ca. 1,50 - 1,55 m Stockmaß). Es zeichnet sich durch besondere Wendigkeit, nervenstarkes Wesen und eine ausgeprägte Bemuskelung aus, ferner durch sein Sprintvermögen und seine Schnelligkeit über kurze Distanzen. über die Viertelmeile - Quarter Mile - ist es das schnellste Pferd der Welt, was ihm auch den Namen gab (Quarter Horse - von Quarter Mile).
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